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Öffentliche Begutachtung gestartet:

Aktualisierung der Patientenleitlinie "Kreuzschmerz"

16.08.2017
Bild: photo 5000, Fotolia.com

Die aktualisierte Patientenleitlinie steht ab sofort bis zum 12. September 2017 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Das Ärztliche Zentrum für Qualität (ÄZQ) in der Medizin hat alle Interessierten eingeladen, den Entwurf der Patienteninformation kritisch zu prüfen und zu kommentieren.

Viele Menschen haben Kreuzschmerzen. Oft sind sie harmlos und gehen nach kurzer Zeit von selbst wieder weg. Meist lässt sich auch keine genaue Ursache für die Beschwerden feststellen. Kreuzschmerzen können aber auch dauerhaft werden oder wiederkehren. Das kann betroffene Menschen belasten und ihren Alltag erheblich einschränken.

Die Patientenleitlinie: Wissen verständlich erklärt
Nach der Aktualisierung der Nationalen VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz ist jetzt auch die dazugehörige Patientenleitlinie überarbeitet worden. Sie übersetzt die aktuellen Empfehlungen der Fachleitlinie in eine allgemeinverständliche Sprache. So erfahren Patienten zum Beispiel, warum Bewegung bei Kreuzschmerzen wichtig ist und Ärzte häufig keine Bildgebung veranlassen. Zudem können sie lesen, welche Methoden Experten bei plötzlichen oder andauernden Beschwerden empfehlen und von welchen sie klar abraten.

Kommentare einreichen
Fachkreise und Interessierte können ab sofort die Patientenleitlinie kostenfrei herunterladen und bis einschließlich 12. September 2017 ihre Anmerkungen abgeben. Besonders eingeladen sind Betroffene und Selbsthilfeorganisationen. Sie können ihre Kommentare frei formuliert oder mithilfe eines Fragebogens an das ÄZQ schicken. Das Redaktionsteam sichtet alle Rückmeldungen und entscheidet dann, ob diese in der endgültigen Patientenleitlinie berücksichtigt werden.

Kommentare können per E-Mail, Post oder Fax eingereicht werden an:
Dr. Sabine Schwarz, ÄZQ
TiergartenTower, Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Fax: 030/4005 2555
E-Mail: patienteninformation@azq.de

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL)
Das NVL-Programm steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das ÄZQ beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten und Patientenvertreter verschiedener Organisationen und Institutionen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.

 

Bild: photo 5000, Fotolia.com