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Tag des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

Kassenärzte in Westfalen-Lippe für mehr Portalpraxen

10.10.2017
Bild: ufotopixl10, fotolia.com

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) befürwortet bei der Notfallversorgung weitere Portalpraxen in Krankenhäusern. Grund für die Forderung: Laut KVWL werden immer mehr Patienten mit leichteren Erkrankungen direkt die Ambulanzen der Krankenhäuser aufsuchen und dort für unnötig lange Wartezeiten sorgen.

Unter den 63 Notfalldienstpraxen in Westfalen-Lippe sind laut KVWL bereits 13 Portalpraxen mit einem gemeinsamen Empfang. Weitere 45 Notfallpraxen befinden sich in der Nähe von Krankenhäusern, wie die Vereinigung am Dienstag in Gelsenkirchen mitteilte.

Am Mittwoch (11. Oktober) ist der bundesweite "Tag des ärztlichen Bereitschaftsdienstes". Die kassenärztlichen Vereinigungen wollen dabei unter anderem die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 bekannter machen. Unter dieser Telefonnummer erreichen Patienten außerhalb der Praxisöffnungszeiten niedergelassene Ärzte, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln. Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung behandeln niedergelassene Ärzte im Bereitschaftsdienst jedes Jahr rund zehn Millionen Fälle.
(dpa)

 

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