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Priv.-Doz. Dr. Christoph Schmaderer und Dr. Georg Lorenz mit Dialysepatient. Foto: © Johannes Schmal, Klinikum rechts der Isar
Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München haben einen Stoff im Blut identifiziert, mit dem sich die Überlebensaussichten von Nierenkranken, die Dialyse benötigen, vorhersagen lassen. 
Eine Analyse des European Society for Paediatric Nephrology/European Renal Association-European Dialysis and Transplant Association (ESPN/ERA-EDTA)-Registers zeigt, dass hinsichtlich der Mortalitätsraten bei Kindern, die eine Nierenersatztherapie erhalten, beträchtliche Unterschiede zwischen den europäischen Ländern bestehen. 
Im Klinikum Karlsburg soll die Dialyseabteilung umgebaut werden. Aufgrund des Neubaus des Diabetes-Innovationszentrums sollen freigezogene Zimmer zu einer einheitlichen Dialyseabteilung mit zusammenhängenden Untersuchungsräumen umgebaut werden.
Die prospektive, randomisiert-kontrollierte Open-Label-Studie FRENCHIE (French Convective versus Hemodialysis in Elderly) zeigt, dass im Hinblick auf das Gesamtoutcome bei älteren Patienten die Online-Hämodiafiltration gegenüber der High-Flux-Hämodialyse Vorurteile bietet.
Eine Therapie mit Erythropoese-stimulierenden Substanzen (ESA), die einen höheren Hämoglobinlevel zum Ziel hat, geht bekanntermaßen mit einem erhöhten Risiko für Tod und Komplikationen einher. Unklar ist jedoch, ob die Nebenwirkungen der ESA-Therapie mit der Dosis zusammenhängen und abgemildert werden, wenn eine niedrige Fixdosis verwendet wird.
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In einer retrospektiven Studie in Taiwan war Harnsäure mit einem Versagen der Dialysetechnik bei Patienten mit Peritonealdialyse assoziiert. Patienten, die eine kontinuierliche, ambulante Peritonealdialyse durchführen und eine Hyperurikämie aufweisen, sollten engmaschig überwacht werden, raten die Autoren.
Der Beginn mit der Dialyse ist bei Patienten mit fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung mit Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden. Betroffen ist einer US-Studie zufolge aber nur die exekutive Funktion, andere Aspekte der Kognition bleiben unbeeinflusst.
Ein einfaches, personalisiertes Heimtrainingsprogramm von niedriger Intensität, welches vom Dialysepersonal gemanagt wird, kann die körperliche Funktion und die Lebensqualität von Dialysepatienten verbessern, berichten Forscher.
Immer häufiger wird eine Dialysebehandlung abgebrochen, wenn der subjektive Nutzen der Lebensverlängerung deutlich geringer ist als das Leiden. Die Behandlung wird rein palliativ, der Nephrologe und das Pflegepersonal leisten passive Sterbehilfe. Der Patient stirbt innerhalb von acht bis zehn Tagen. Wie sollte sich das Behandlungsteam im Entscheidungsprozess und während der letzten Lebenstage verhalten?
Patienten, die häufiger dialysiert werden, haben eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität als diejenigen, die mit einer konventionellen Hämodialysetherapie behandelt werden, wie eine randomisierte Studie aus Kanada zeigt.