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Der Exzellenzcluster-Antrag der Universität Oldenburg „Hearing4all: Research for personalized treatment of hearing deficits“ ist positiv bewertet worden. Die Oldenburger haben basierend auf den Ergebnissen des bisherigen Exzellenzclusters den Antrag gemeinsam mit Hörforschern aus Hannover entwickelt.
Mit zunehmendem Alter werden alle Menschen irgendwann schwerhörig. Denn die Haarsinneszellen und Nervenverbindungen im Innenohr gehen unwiederbringlich verloren. Vögel hingegen nicht, da sie die entsprechenden Zellen neu bilden können. Aber ist das auch bei alten Tieren der Fall?
Die grundlegenden Mechanismen des menschlichen Gehörs sind bekannt – aber die molekularen Details blieben schwer fassbar. US-amerikanische Forscher haben ein Schlüsselprotein des Hörprozesses identifiziert.
Viele Tinnitus-Patienten berichten darüber, dass ihr Ohrgeräusch durch Stress verstärkt wird oder durch Stress verursacht wurde. Einige Wissenschaftler und Behandler gehen davon aus, dass die Stressreaktion bei Patienten mit chronischem Tinnitus verändert ist.
Durch Erweiterung der Hardware lässt sich ein Smartphone in ein otologisches Diagnoseinstrument verwandeln – aber wie ausgereift ist die Technik und inwieweit ist sie in der Praxis sinnvoll? Eine amerikanische Studie geht diesen Fragen nach.
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MHH-Forscher verbessern das Hören und widerlegen jahrzehntelange Annahme zur Entstehung von Formen im Körper: Um den Einsatz eines Cochlea-Implantats und somit das Hören noch weiter zu verbessern, haben MHH-Forscher ein dreidimensionales Computermodell erarbeitet.
Die EU fördert die „European School for Interdisciplinary Tinnitus Research“ (ESIT) mit 3,8 Millionen Euro, um systematisch und interdisziplinär Daten zu erheben, neue Behandlungsmethoden zu erforschen und die Ausbildung von 15 Nachwuchswissenschaftlern voranzutreiben.
Erneut konnte nachgewiesen werden, dass geistige Fitness und Hörgerätenutzung zusammenhängen. Wissenschaftler der Universität Manchester werteten Daten von rund 165.000 Hörtestabsolventen aus.
Ein Team um den HNO-Facharzt Nikoloz Lasurashvili integrierte erstmals im Rahmen einer mehrstündigen OP ein komplett unter der Haut liegendes Hörgerät. Mit dem im März aktivierten System schließt das Uniklinikum Dresden eine Versorgungslücke.
Ein bislang unterschätztes Protein trägt entscheidend dazu bei, ob wir hören können oder nicht. Gemeinsam konnten europäische und US-amerikanische Wissenschaftler zeigen, dass das Protein G-alpha-i3 die Anordnung und Ausrichtung der Haarsinneszellen im Innenohr steuert.