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Auf deutschen Straßen sterben mehr als doppelt so viele Menschen infolge von Sekundenschlaf als wegen Alkohol am Steuer.
Schläfrigkeit, verminderte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit – immer mehr Menschen leiden an den Folgen chronischen Schlafmangels. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich eine weitere Konsequenz: Betroffene verhalten sich risikoreicher, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Ein hoher Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) hat sich in einer Studie polnischer Wissenschaftler als mit einem erhöhten diastolischen Blutdruck (diastolic blood pressure [DBP]) am Morgen assoziiert erwiesen – und das unabhängig von Adipositas, Alter und Geschlecht der Untersuchten. 
Ein altes Medikament könnte eine neue Therapie gegen obstruktive Schlafapnoe sein – das zeigen Forschungsergebnisse, die US-amerikanischer Forscher, die diese auf der SLEEP 2017-Konferenz vorstellten, die kürzlich in Boston (USA) stattgefunden hat.
​In Rückenlage hat die Lagerung des Kopfes – mit dem Gesicht nach oben gerichtet oder zur Seite gedreht – bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) offenbar großen Einfluss auf das Ausmaß der schlafbezogenen Atmungsstörung.
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Die Schlafmedizin hat es in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten erreicht, sich von einer reinen Grundlagenwissenschaft zu einer Fachrichtung zu entwickeln, die, interdisziplinär agierend, medizinische Standards zur Diagnostik und Therapie von über 70 Schlafstörungen gesetzt hat.
Auf der Jahrestagung der Schlafmediziner in Dresden wurden auch neueste Erkenntnisse zu Schlafproblemen bei Kindern und Jugendlichen ausgetauscht. Gerade im Bereich der Kinderschlafmedizin ist eine Austausch über den fachlichen Tellerrand hinweg wichtig, um alle Aspekte zu berücksichtigen.
Was ist Bewusstsein und wo entsteht es? Diese Fragen soll das EU-Forschungsprojekt „Luminous“ beantworten. Auch Neurowissenschaftler des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligen sich.

Erste Untersuchungen deuten auf ernstzunehmenden Zusammenhang hin. Schlafmediziner verweisen auf dringend notwendige Studie als Beweisgrundlage.
Wer unter Atemaussetzern im Schlaf leidet, ist sowohl gesundheitsgefährdet, als auch eine Gefahr für andere, etwa durch verminderte Wachheit im Straßenverkehr.